Champions League & Bundesliga: Das Comeback des Meisters

Meister HSV Hamburg ist nach seinem schwierigen Saisonstart in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Am Wochenende hatten die Hanseaten gleich doppelten Grund zum Feiern: Am Tag, als Cheftrainer Per Carlén seinen 51. Geburtstag beging, siegten seine Mannen mit 30:26 in der Champions League gegen den polnischen Titelträger Wisla Plock. In der Gruppe C thronen die Norddeutschen damit weiterhin ohne jeden Punktverlust an der Tabellenspitze.

Ebenfalls auf Kurs in Richtung Achtelfinale der Königsklasse ist Rekordmeister THW Kiel. Die Schleswig-Holsteiner konnten Partizan Belgrad mit 36:28 bezwingen und damit den vierten Rang in der Gruppe D sichern. Die zweite Pleite in der Champions League setzte es dagegen für die Füchse Berlin. Gegen den ungarischen Vertreter MKB Veszprem KC unterlagen die Mannen aus der Bundeshauptstadt mit 24:29 und verpassten es so, auf den zweiten Rang der Gruppe B vorzustoßen.

HSV auch in der Bundesliga wieder auf Kurs

Während die Champions League schon seit Saisonbeginn für den HSV nach Wunsch lief, taten sich die Hanseaten lange in der Bundesliga schwer. Doch auch dort konnte der Titelverteidiger das Ruder in den vergangenen Wochen wieder herumreißen. Durch das 31:22 über den TV Großwallstadt sind die Hamburger Zweiter in der Tabelle.

Der Rückstand auf Tabellenführer Kiel ist auf den ersten Blick mit acht Punkten groß, doch da der HSV zwei Spiele weniger hat und es noch kein direktes Duell der Topteams gab, hat der Meister auch in der Bundesliga wieder alle Chancen.

Spannung auf den Plätzen zwei bis fünf

Die Kieler, die in der Bundesliga nach wie vor ohne Punkteverlust sind, dürfen dennoch von einem momentan beruhigenden Vorsprung sprechen. Umso enger ist es jedoch unter den Verfolgern auf den Plätzen, die zur Teilnahme am internationalen Geschäft berechtigen. Die Plätze zwei bis fünf trennen gerade einmal drei Zähler. Hinter dem HSV (18 Punkte) liegen die Füchse Berlin (17 Zähler), es folgen die SG Flensburg-Handewitt (16 Punkte) und die Rhein-Neckar Löwen (15 Zähler).