Kiel schafft Startrekord – Hochspannung im DHB-Pokal

Rekordmeister THW Kiel hat einen neuen Startrekord in der Handball-Bundesliga aufgestellt. Die Norddeutschen holten mit einem 33:32 über die Füchse Berlin 20:0 Punkte aus den ersten zehn Spielen und machten damit deutlich, dass die Meisterschaft in diesem Jahr nur über sie vergeben wird.

Der aktuelle Titelinhaber HSV Hamburg liegt bereits vier Zähler in der Tabelle zurück, die unterlegenen Füchse sogar fünf Punkte.

Kiel flirtet mit der Unbesiegbarkeit

Der Rekordmeister beginnt deshalb bereits, sich gedanklich mit größeren Zielen zu beschäftigen. Nationalspieler Dominik Klein erklärte nach dem Triumph über den Verfolger aus der Bundeshauptstadt, er traue seinem Team sogar eine Spielzeit ohne Niederlage zu. Man wolle jedes Spiel gewinnen. „Dies ist unsere Aufgabe“, unterstreicht Klein das große Selbstbewusstsein der Kieler.

Sein Trainer Alfred Gislason sieht dagegen noch Luft bei seiner Mannschaft noch oben. Insbesondere die schwache Wurfquote seines Teams könne noch verbessert werden, ist der Übungsleiter überzeugt, der deshalb von Gedankenspielen über eine Saison ohne Niederlage nichts wissen möchte.

Hochspannung im DHB-Pokal

Während in der Bundesliga wegen der Dominanz der Schleswig-Holsteiner Langeweile droht, verspricht das Achtelfinale des DHB-Pokals umso mehr Spannung. Die Auslassung ergab, dass die Kieler noch einmal gegen die Füchse Berlin antreten müssen, während Meister HSV Hamburg sein Können mit den Rhein-Neckar Löwen messen muss. Die beiden Spitzenspiele finden am 14. Dezember statt.

In den weiteren Spielen empfängt die HSG Nordhorn-Lingen den VfL Gummersbach, während die SG Flensburg-Handewitt beim Zweitligisten VfL Bad Schwartau antreten muss. Außerdem spielen der TV Bittenfeld gegen den EHV Aue, der TV 1893 Neuhausen gegen Frisch Auf Göppingen, die SG Leutershausen gegen den TuS N-Lübbecke sowie die TSG Ludwigshafen-Friesenheim gegen den TSV Hannover-Burgdorf.